
Tragisches Ende einer jahrelangen Suche: Leiche von Sonja Engelbrecht nach drei Jahren im Wald gefunden
Nach drei langen Jahren des Hoffens, Bangens und Suchens hat das Schicksal von Sonja Engelbrecht ein tragisches Ende genommen. Die damals 19-jährige junge Frau aus München war seit dem Jahr ihres Verschwindens im Jahr 1995 spurlos verschwunden. Nun wurde ihre Leiche in einem abgelegenen Waldstück gefunden – mehr als drei Jahrzehnte später, nachdem sie zuletzt lebend gesehen wurde.
Die Polizei hatte über Jahre hinweg mit modernsten Methoden nach Hinweisen gesucht, zahlreiche Hinweise ausgewertet und Suchaktionen durchgeführt – jedoch ohne Erfolg. Erst durch einen zufälligen Fund eines menschlichen Oberschenkelknochens im April 2021 im oberbayerischen Waldgebiet ergaben sich neue Ermittlungsansätze. Weitere Suchen führten schließlich zur Entdeckung weiterer sterblicher Überreste. Forensische Untersuchungen bestätigten nun eindeutig: Es handelt sich um Sonja Engelbrecht.
Der Fund wirft erneut Fragen auf, wie und unter welchen Umständen die junge Frau ums Leben kam. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter mit Hochdruck. Hinweise auf ein Verbrechen werden nicht ausgeschlossen, da bislang keine klare Todesursache festgestellt werden konnte.
Für die Familie bedeutet dieser Fund zumindest einen tragischen Abschluss einer jahrelangen Ungewissheit. „Wir sind zutiefst erschüttert, aber dankbar, endlich Gewissheit zu haben“, äußerte sich ein Familienmitglied gegenüber der Presse.
Sonja Engelbrechts Verschwinden galt als eines der rätselhaftesten Vermisstenfälle Deutschlands. Ihr Schicksal bewegte über Jahrzehnte hinweg die Öffentlichkeit. Der Fund ihrer sterblichen Überreste bringt nun die Hoffnung auf eine endgültige Aufklärung – und darauf, dass Gerechtigkeit für Sonja doch noch möglich wird. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung, um die letzten offenen Fragen zu klären.